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Die Römer

Der zum Weltkulturerbe zählende Limes verläuft in der Wetterau in einer markanten, nach Norden gerichteten Ausbuchtung. Hier konnten besonders viele Kastellstandorte der Römer nachgewiesen werden, mit der Saalburg findet sich in der Region auch das weltweit einzige wiederaufgebaute Kastell.

In den Jahrhunderten um Christi Geburt rückt die Wetterau durch die römische Okkupation ins Blickfeld der Weltgeschichte und wird Teil eines das gesamte Mittelmeer umspannenden Weltreiches. Nach dem Abzug Roms im dritten Jahrhundert wird die Wetterau durch die nachrückenden Germanen in Besitz genommen. Zunächst alamannisch geprägt, übernehmen Ende des fünften Jahrhunderts die Franken die Macht. Bedingt durch ihre zentrale Lage auf dem Kontinent war und ist die Wetterau immer wieder neuen Einflüssen aus allen Richtungen ausgesetzt, die zu allen Zeiten zu einem regen Kulturaustausch führte und noch führt.

Nachdem die Römer in der zweiten Hälfte des 3. Jh. n. Chr. ihre Soldaten aus den Limeskastellen abgezogen und damit die Herrschaft über das rechtsrheinische Gebiet aufgegeben hatten, folgten ihnen auch die meisten zivilen Bewohner hinter den Rhein als neue Grenze. Von den eindringenden Alamannen sind durch Grabungen und Funde zahlreiche Siedlungsspuren bekannt. Ende des 5. Jh. wurden diese von den vordringenden Franken besiegt. Unter fränkischer Herrschaft entstanden in den nächsten Jahrhunderten Siedlungen und Kirchen, die allesamt im Lorscher Codex ihre urkundliche Ersterwähnung finden. Auch der Begriff Wetterau wird dort 779 erstmals genannt.

 

Die "geballte Ladung" ArchäologieLandschaft Wetterau mit hohem Nutzwert für unterwegs finden Sie in der Broschüre:

Die Römer entdecken

135 Seiten / 12x21 Zentimeter / broschiert / 
ISBN: 978-3-00-030758-4 / 5,00 Euro

Die Broschüren erhalten Sie im Dienstleistungszentrum des Landkreises Wetterau, bei den Tourist-Informationen und Bürgerbüros der Region oder im Buchhandel!